Hüftschmerzen · Liebscher & Bracht

Hüftschmerzen: Beweglichkeit zurückholen, statt Dich immer weiter einzuschränken.

Langes Sitzen und ein kleiner Bewegungsradius können die Spannung rund um die Hüfte erhöhen. Das kann sich in der Hüfte selbst, in der Leiste, im Gesäß oder sogar im Rücken bemerkbar machen.

Orientierungsgespräch anfragen Kostenlos · ca. 10 Minuten · unverbindlich
Steffen Plust bewegt sich frei am Meer
Worum es geht

Die Hüfte ist für große Bewegungen gebaut – unser Alltag nutzt davon oft nur wenig.

Muskulatur und Faszien passen sich an das an, was wir täglich tun. Wer viele Stunden sitzt, hält die Hüfte überwiegend gebeugt. Die vollständige Hüftstreckung, weite Schritte oder Drehbewegungen kommen dagegen kaum noch vor.

Nach meiner Erfahrung entstehen viele Hüftbeschwerden nicht ausschließlich durch eine Fehlstellung oder eine Coxarthrose. Häufig spielt der bewegungsarme Alltag mit seinen wiederholten Sitzpositionen eine wesentliche Rolle.

Typische RegionenHüfte, Leiste, Gesäß
Häufige Gewohnheitlanges Sitzen
Zielfreie Hüftstreckung

Warum langes Sitzen die Hüfte fest werden lässt

Beim Sitzen bleiben Hüftbeuger, vordere Oberschenkelmuskulatur und weitere Strukturen über Stunden in einer ähnlichen Position. Wird diese Position täglich wiederholt, kann sich der nutzbare Bewegungswinkel verkleinern.

Beim Gehen, Aufrichten oder Liegen fehlt dann oft die freie Hüftstreckung. Der Körper weicht über das Becken oder den unteren Rücken aus. So können Hüft-, Leisten-, Gesäß- und Rückenschmerzen miteinander verbunden sein.

Einfach vorgestellt: Wenn die Hüfte beim Schritt nicht weit genug nach hinten kommt, muss sich die Bewegung an anderer Stelle holen – häufig über Becken, Rücken oder Knie.

Was eine Coxarthrose erklärt – und was sie offenlässt

Eine Hüftarthrose beschreibt Veränderungen am Gelenk. Sie sagt jedoch nicht automatisch voraus, wie stark ein Mensch Schmerzen erlebt oder wie beweglich er sich fühlt.

Deshalb teste ich neben dem Befund die Hüftstreckung, Beugung, Innen- und Außenrotation sowie mögliche Ausweichbewegungen im Becken und Rücken.

Welche Übungen häufig im Mittelpunkt stehen

Je nach Test können Übungen für Hüftbeuger, Gesäß, Adduktoren, Oberschenkelvorderseite oder Rotationsbewegungen sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht eine pauschale „Hüftübung“, sondern die Auswahl nach Deinem tatsächlichen Defizit.

Die Übungen werden so angepasst, dass Du sie regelmäßig und nachvollziehbar in den Alltag integrieren kannst.

So gehe ich praktisch vor

  1. 1
    Deine Situation einordnen

    Wir betrachten, wann der Schmerz auftritt, welche Bewegungen schwerfallen und welche Befunde bereits vorliegen.

  2. 2
    Bewegung testen

    Einfache Bewegungstests zeigen Defizite, Ausweichbewegungen und Unterschiede zwischen beiden Seiten.

  3. 3
    Passende Übungen entwickeln

    Du erhältst ein individuelles Bewegungsprogramm und übersichtliche Übungsblätter für Deine regelmäßige Umsetzung.

Was nach einem Termin zählt

Wir prüfen gemeinsam, ob sich Beweglichkeit, Spannung oder Beschwerden nachvollziehbar in die gewünschte Richtung verändert haben. Weitere Termine vereinbaren wir nur, wenn eine solche Entwicklung erkennbar ist.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Beschwerdebild.

Kann die Hüfte den Rücken beeinflussen?

Ja. Fehlt Beweglichkeit in der Hüfte, kann der Körper Bewegungen über Becken und Lendenwirbelsäule ausgleichen. Deshalb werden beide Bereiche gemeinsam betrachtet.

Sind Übungen trotz Hüftarthrose möglich?

Übungen können an die vorhandene Beweglichkeit angepasst werden. Intensität und Bewegungsumfang richten sich nach Deiner persönlichen Situation.

Wie schnell merkt man eine Veränderung?

Das ist individuell. Wir prüfen nach jeder Einheit, ob sich Bewegungsumfang, Spannung oder Beschwerden nachvollziehbar verändern, und entscheiden erst dann über weitere Termine.

Nächster Schritt

Schmerzen müssen nicht unbeantwortet bleiben.

Im kostenlosen Orientierungsgespräch klären wir, ob meine Bewegungsperspektive zu Deiner Situation passen könnte.

Orientierungsgespräch anfragen
Die Inhalte beschreiben meine Arbeitsweise und meine langjährige Erfahrungswelt. Eine konkrete Einschätzung ist erst nach dem persönlichen Gespräch und den Bewegungstests möglich.