Kopfschmerzen & Migräne · Liebscher & Bracht

Kopfschmerzen und Migräne: Prüfe, welchen Anteil Spannung und Bewegung haben können.

Wiederkehrende Kopfschmerzen oder Migräne können Arbeit, Freizeit und Beziehungen massiv belasten. Neben vielen möglichen Auslösern lohnt sich der Blick auf Hals-Nackenmuskulatur, Kiefer, Augenbereich, Stress und Schlaf.

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Steffen Plust blickt ruhig in die Kamera
Worum es geht

Kopfschmerzen sind nicht immer nur ein Problem im Kopf.

Spannungen in Nacken, Schultern und Kiefer können mit Kopfschmerzen verbunden sein. Besonders häufig fallen lange Bildschirmzeiten, eine dauerhaft nach vorn geneigte Kopfhaltung, Zähnepressen und ein hoher Stresspegel zusammen.

Bei Migräne sind die Zusammenhänge komplex und individuell. Deshalb prüfen wir konkret, welche Rolle Beweglichkeit, muskuläre Spannung und persönliche Alltagsfaktoren spielen können – und ob sich Deine Beschwerden durch präzise angeleitete Bewegung beeinflussen lassen. Im Orientierungsgespräch legen wir gemeinsam fest, was Du verändern möchtest und woran wir eine positive Entwicklung erkennen.

Häufige RegionenNacken, Kiefer, Schädelbasis
AlltagsfaktorBildschirmarbeit & Stress
ZielGemeinsam festlegen

Der Zusammenhang zwischen Nacken, Kiefer und Kopf

Die Muskulatur von Nacken, Schädelbasis und Kiefer arbeitet eng zusammen. Wird der Kopf lange vor dem Körper gehalten oder der Kiefer ständig angespannt, kann sich der Spannungszustand in diesen Regionen erhöhen.

Auch die Augenmuskulatur und die Konzentration auf kurze Sehdistanzen spielen im Alltag vieler Menschen eine Rolle. Deshalb betrachte ich Bildschirmgewohnheiten, Kopfhaltung und Pausen gemeinsam.

Wichtig: Es geht nicht darum, jede Migräne auf „Verspannungen“ zu reduzieren. Es geht darum, einen möglichen muskulär-bewegungsbezogenen Anteil gezielt zu prüfen.

Welche Bewegungstests sinnvoll sein können

Wir vergleichen Kopfdrehung, Seitneigung, Schulterbeweglichkeit und die Aufrichtung des Brustkorbs. Zusätzlich beobachten wir, ob Du bei Bewegungen den Kiefer anspannst oder die Schultern hochziehst.

Die Übungen können dann auf Nacken, Brust, Schultern, Kieferwahrnehmung und Atmung abgestimmt werden.

Auslöser nicht nur sammeln – Einflussmöglichkeiten schaffen

Stress, Schlaf, Ernährung, Flüssigkeit, Bildschirmarbeit und hormonelle Faktoren können individuell relevant sein. Nicht jeder Faktor lässt sich sofort verändern.

Ein persönliches Bewegungsprogramm schafft jedoch einen klaren, selbst umsetzbaren Baustein. Ob dieser Baustein bei Dir einen Unterschied macht, prüfen wir anhand Deiner Reaktion.

So gehe ich praktisch vor

  1. 1
    Deine Situation einordnen

    Wir betrachten, wann der Schmerz auftritt, welche Bewegungen schwerfallen und welche Befunde bereits vorliegen.

  2. 2
    Bewegung testen

    Einfache Bewegungstests zeigen Defizite, Ausweichbewegungen und Unterschiede zwischen beiden Seiten.

  3. 3
    Passende Übungen entwickeln

    Du erhältst ein individuelles Bewegungsprogramm und übersichtliche Übungsblätter für Deine regelmäßige Umsetzung.

Was nach einem Termin zählt

Wir prüfen gemeinsam, ob sich Beweglichkeit, Spannung oder Beschwerden nachvollziehbar in die gewünschte Richtung verändert haben. Weitere Termine vereinbaren wir nur, wenn eine solche Entwicklung erkennbar ist.

Häufige Fragen

Fragen zu diesem Beschwerdebild.

Kann Bewegung bei Migräne helfen?

Das ist individuell. Bewegung kann mögliche muskuläre Einflussfaktoren verändern. Ob und in welchem Umfang sich Deine Beschwerden beeinflussen lassen, wird anhand Deiner persönlichen Reaktion geprüft.

Werden auch Kiefer und Augen berücksichtigt?

Ja. Kieferanspannung, Blickrichtung und lange Arbeit auf kurze Distanz können in die Beobachtung einbezogen werden.

Was passiert, wenn sich nichts verändert?

Dann werden keine weiteren Termine allein nach einem festen Schema vereinbart. Wir besprechen offen, ob ein anderer Ansatz sinnvoller sein könnte.

Nächster Schritt

Schmerzen müssen nicht unbeantwortet bleiben.

Im kostenlosen Orientierungsgespräch klären wir, ob meine Bewegungsperspektive zu Deiner Situation passen könnte.

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Die Inhalte beschreiben meine Arbeitsweise und meine langjährige Erfahrungswelt. Eine konkrete Einschätzung ist erst nach dem persönlichen Gespräch und den Bewegungstests möglich.